Konzerte im April 2014

Motorama in Wiesbaden

Der Frühling bringt nicht nur tolles Wetter, sondern auch ganz wundervolle Konzerte mit sich. Empfehlenswerte musikalische Highlights in Frankfurt und Offenbach:

Der März begann famos mit The Notiwst und endete mit Chvrches in der Batschkapp. Noch ausstehend: Dillon im Mousonturm.

Und der April macht gleich so weiter:

Metronomy am 4. April in der Batschkapp
Federleichter Elektro-Pop. Sixties Sound. Ambitionierte Tanzmusik. So könnte die neue Platte “Love Letters” beschrieben werden. Tanzbar, aber nicht gänzlich unbeschwert. Nicht aufregend, aber dennoch überraschend.

“Die Songwriterqualitäten auf dem nun vierten Werk bleiben auf hohem Niveau, beziehen konzeptionell nur anderes Terrain. So verspielt sich die Songs erneut darstellen, so halten sie mehr von melancholischen, getragenen Elementen, was sich vor allem textlich zeigt. „We can try anything / We can say we’ll try anything“, wiederholt Mount in „Call Me“ und bildet sich nicht einmal mehr ein, die Liebe retten zu können, die auf den huschenden Drums des Tracks davongetragen wird.” (Christopher Hunold, Musikexpress)

Metronomy – Love Letters from Partizan on Vimeo.

Hundreds am 24. April im Hafen2 in Offenbach
Hundreds ist eine der Bands, die in den letzten Jahren extrem gehyped wurde. Vier Jahre haben sich die Hamburger Geschwister Eva und Philipp Milner seit ihrem Debütalbum Zeit genommen, bis sie jetzt mit “Aftermaths” ihre neue Platte veröffentlichten. Und die ist vielschichtiger als der Vorgänger: Neben gewohnt elektronischen Nummern bis hin zu leichten Popsongs und minimalen Baladen, überraschen Hundreds mit dem Einsatz von Pauken, Trompeten und Streichern. Und: Die beiden machen nicht nur schöne Musik, die beiden sind auch noch sehr sympathische Menschen. Flâneur Michel hat sie zum Interview getroffen.

Hundreds – Circus (official music video) from Sinnbus on Vimeo.

Die Heiterkeit am 27. April im Mousonturm
Mit Die Heiterkeit hatte ich bisher wenige Berührungspunkte. Immer mal wieder von gelesen, aber nie näher damit beschäftigt. Bis ich im ich Februar einen Text von Jana Sotzko, der Sängerin von Dropout Patrol, in der Jungle World über das neue Album “Monterey” las. Und auch im aktuellen Missy Magazine ist eine Besprechung der neuen Scheibe. Was ich hierbei besonders spannend finde und mir mal wieder zeigt, wie unterschiedlich Musik wahrnehmbar und beschreibbar ist: Während Rita Argauer in ihrer Plattenkritik im Missy Magazine eine Verbindung zwischen Die Heiterkeit und Bands wie The Cure und Joy Divison schafft, sieht Sotzko das ganz anders.

“Klebrig-dünne Synthesizer sprechen zusammen mit Rabea Erradis melodiegebenden Bassläufen die gleiche verregnete Sprache wie The Cure auf “Disintegration”, Schlagzeugfills, die durch Samples unterstützt in “Daddy’s Girl” dazwischen fahren, haben eine ähnlich schrille Künstlichkeit wie Joy Divisons “Control”.” (Rita Argauer, Missy Magazine)

“Als Produzent wurde diesmal der für seine Zusammenarbeit mit Tocotronic, Kante und Ja, Panik bekannte Moses Schneider ausgewählt. Das Ergebnis hat mit den im Pressetext genannten Referenzen – unter anderem Joy Division und The Cure – erneut wenig zu tun.” (Jana Sotzko, Jungle World)

In jedem Fall klingt das neue Album spannend und die Band ist live sicher sehenswert, will sie doch künftig ob der musikalischen Neuerungen als Quartett auftreten.

Die Heiterkeit – Kapitän from Die Heiterkeit on Vimeo.

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