Herzliste 2014

Herzliste 2014

Frau Dingens rief im Dezember 2013 dazu auf, statt guter Vorsätze eine Liste mit Wünschen für Herz, Seele und Verstand zu erstellen. Der April 2014 ist vielleicht zu spät für gute Vorsätze, aber nicht für eine eigene Herzliste. 

Ein “eigenes” Blog schreiben
Ich habe immer mal wieder irgendwo gebloggt, meistens mit anderen Menschen zusammen. Ob im Studium bei “O Sohle Mio” auf taz.de, bei Tischgespräch und jetzt bei LesFlaneurs. 2008 habe ich auch mal allein ein Blog angefangen: Es hieß “Süßer Vogel Jugend” und ich schrieb drei Beiträge innerhalb von einer Woche und dann nie wieder was. Warum, das weiß ich auch nicht so genau. Dieser Punkt steht ganz oben auf der Herzliste, weil ich ihn mit diesem Blog auch schon fast umgesetzt habe. Jetzt gilt es dranzubleiben und Spaß dabei zu haben.

Noch mehr Russisch lernen
Seit zwei Jahren gehe ich – wenn es gut läuft – einmal in der Woche in die Volkshochschule zum Russischkurs. Am Anfang waren wir eine Gruppe von etwa 18 SchülerInnen, mittlerweile schwankt die Zahl zwischen fünf und acht. Und ich kann es gut verstehen, wenn Menschen den Kurs abbrechen. Die Lehrerin ist toll, keine Frage, aber neben dem Beruf eine neue Sprache lernen – und das auch noch freiwillig – ist harte Arbeit. Wer sich nicht neben den 2,15 Stunden in der Woche auch noch Zuhause mit Hausaufgaben, Übungen und Sprache beschäftigt, bleibt schnell auf der Strecke. Ein, zwei Mal fehlen und du bist völlig raus. Zusätzlich zum Kurs werde ich in den kommenden Wochen ein paar neue Lernmethoden ausprobieren und hier über meine Fortschritte berichten.

Wieder einen Sport für mich finden
Sportlich habe ich schon viel ausprobiert: Lange Handball gespielt, mittellang Jazz Dance getanzt und noch kürzer Fußball gespielt. Im Studium Ballet und Futsal, Schwitzfit und Skigymnastik. Mit dem ersten Job kam dann die Phase, in der kaum noch Zeit und Lust für Sport übrig war. Ich quälte mich eine Weile ins Fitnessstudio, um 30 Minuten auf einem Laufband oder Stepper einen tonlosen Bildschirm mit einer Sportübertragung anzustarren oder in einem völlig überfüllten Pilateskurs nach meinem Powerhaus zu suchen. War nichts. Kürzlich war ich beim Handball um festzustellen, dass es immer noch die gleichen blondbezopften Mädchen sind, die voller Ehrgeiz verbissen den Ball an sich reissen. War also auch nichts. Am Montag gehe ich nun zum Eishockey – mal schauen, ob das was für mich ist. Ich bin gespannt.

50 Bücher lesen
Als ich im Oktober 2012 mit dem Pendeln anfing, habe ich eine Menge Bücher gelesen. Drei Stunden Bus und Bahn am Tag – das reicht für viele Seiten. Dann habe ich in der Bahn nur noch geschlafen und hatte ob der ganzen Pendelei auch keine Freizeit und Muße mehr, um auf dem Sofa oder im Bett noch zu lesen. Durch meinen Jobwechsel im Februar (werde ich demnächst mal etwas dazu schreiben) habe ich jetzt eine ganz andere Arbeitswoche und mehr freie Zeit zur Verfügung. Also habe ich eine Challenge bei Goodreads angefangen: In diesem Jahr will ich 50 Bücher lesen. Momentan lese ich Buch 2 und 3 parallel – ich habe also noch eine Menge vor mir. Über Lesetipps in den Kommentaren freue ich mich.

Ich werde berichten, was sich bei den einzelnen Punkten in den nächsten Wochen so tut. Und: Jede_r sollte eine Herzliste haben, also los!

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