Konzerte im Dezember 2014

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Ich bin ja fast schon dankbar, dass es nach dem vollgepackten November im Dezember konzerttechnisch etwas ruhiger zugeht. Dafür gibt es zwei echte Knaller.

Los geht es direkt heute, am 2. Dezember mit Talib Kweli in der Centralstation in Darmstadt. Die letzten Monate hatte Darmstadt (bis auf einige gute Sachen in der Villa) recht wenig zu bieten, weshalb ich es etwas aus den Augen verloren habe. Das wird jetzt bestraft. Der gute Talib hat mit “Gravitas” Ende 2013 sein sechstes Studioalbum veröffentlicht und ist jetzt auf großer Europa-Tour.

Am Freitag, den 5. Dezember spielen The Rural Alberta Advantage im Zoom in Frankfurt. Als ich 2009 in China wohnte und Musik fast ausschließlich über Hypemachine hörte (gibt es die noch?), habe ich “The Ballad of the RAA” rauf und runter gehört. Ist bis heute eines meiner absoluten Lieblingslieder, auch wenn der Gesang doch arg emo ist. Aber 2009 war ich wohl auch noch mehr Get Up Kids und Last Days of April geschädigt. Mit der neuen Platte (Mended with Gold) bin ich auch noch nicht so recht warm geworden – von daher zählt der Konzertbesuch wohl eher zu denen aus nostalgischen Gründen.

Dann Konzert Nummer 1, auf das ich mich seit September, als es angekündigt wurde, freue. Und gleichzeitig ist es auch Konzert Nummer 2, denn Turbostaat haben sich etwas ganz besonderes ausgedacht: Zwei Abende, zwei Konzerte. In Frankfurt spielen sie am 13. und am 14. Dezember im Zoom. Gespielt werden alle 63 Songs, die die Jungs je aufgenommen haben. Zudem gibt es zum Kombiticket als Goodie noch eine exklusive, signierte 10 inch mit neu aufgenommenen, alten Songs von Turbostaat, die es nicht im freien Verkauf geben wird. Mit dabei sind Duesenjäger und Fjørt.

Der Monat endet im Wahnsinn: Mit der Antilopen Gang am 18. Dezember im Schlachthof in Wiesbaden. Ist ausverkauft, im Februar spielt die Gang aber auch im Zoom. Wie nicht anders zu erwarten ist “Aversion” unfassbar gut geworden. Es ist sehr schade, naja, eigentlich ist es egal, dass in den Medien wird fast ausschließlich “Beate Zschäpe hört U2” gehypt wird. Denn das ist vielleicht das auf den ersten Blick provokanteste Lied der LP, aber bei weitem nicht das beste.

Foto: Zola Jesus im November im Zoom

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